Website lädt langsam – Unsere Tipps und Tricks

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Die Website lädt langsam. Oft ist das ein Grund, warum man die Website umgehend wieder verlässt. Drei Sekunden Ladezeit hören sich nicht viel an, doch statistisch gesehen hätten 40% von Ihnen die Website schon wieder verlassen.
Besucher verlassen Websites mit langen Wartezeiten, schon bevor die ersten Inhalte geladen werden. Das hat auch Google erkannt und Pagespeed als Rankingfaktor verkündet. Somit kostet eine langsame Website nicht nur Website Besucher, sondern auch Plätze im Suchmaschinenranking.
In unserem Guide erfahren Sie, was Ladegeschwindigkeit bedeutet und warum die Pagespeed so wichtig ist. Im Anschluss erklären wir, wie Sie durch gezielte Maßnahmen die Pagespeed optimieren können:

Was bedeutet Pagespeed?

Im Allgemeinen bezeichnet man die Pagespeed einer Website, als den, in Sekunden gemessenen, Zeitraum zwischen dem Aufruf und der komplett geladenen Website im Browser. Synonyme von “Pagespeed” sind “Ladegeschwindigkeit” und “Ladezeit”.

Website lädt langsam - Ursache und Gründe dafür

Langsame Ladezeiten können viele Ursachen haben. Zum einen kann es am Server liegen. Es kann zum Beispiel durchaus passieren, dass jemand anderes auf dem Server für hohe Last sorgt oder der Server und dessen Hardware einfach voll ausgelastet ist. Zum anderen kann es auch an dem Aufbau oder der Programmierung der Website liegen. Prinzipiell kann die Ursache dafür nicht pauschalisiert werden, da jede Seite unterschiedliche Inhalte, Skripte, Plugins und vieles mehr verwendet. Während viele Funktionen das Erlebnis für Website Besucher verbessern, beeinflussen sie auch die Ladegeschwindigkeit. Die Pagespeed wird zusätzlich von vielen abhängigen Faktoren beeinflusst, beispielsweise von dem Computer, dem genutzten Browser, sowie dem Internetanschluss und Ihrem Standort.

Wie schnell muss meine Website sein?

Allgemein gilt, dass eine Website weniger als zwei Sekunden Ladezeit haben solle. Denn in dieser Zeit stellt man die User Experience sicher. Es gilt, je kürzer die Ladezeit ist, desto besser. Es ist sehr gut, wenn die Pagespeed unter einer Sekunde lädt.

Wie schnell Ihre Seite wirklich lädt, können Sie mit Tools wie Google Page Speed oder den Entwicklertools in ihrem Browser eine unabhängige Messung der Pagespeed machen. Zusätzlich bekommen Sie bei diesem Tool auch sehr konstruktive Optimierungsvorschläge für Verbesserungen der Pagespeed.

Website lädt langsam - Was kann man dagegen tun?

Im ersten Schritt empfehlen wir folgende Punkte zu prüfen, denn meistens erreicht man durch sie schon eine signifikante Verbesserung der Ladezeit einer Website.

Bilder Optimieren

Für viele ist eine sehr gute Qualität ein Muss bei der Darstellung von Bildern. Doch durch große und detaillierte Bilder verschlechtert sich die Ladezeit einer Website. Wenn man die Dateigröße der Bilder verringern kann, muss der Betrachter weniger Daten laden. Dadurch wird die Website schneller. In diesem Fall bietet es sich an, alle Grafiken durch externe Tools wie compressjpeg oder WordPress Plugins wie EWWW komprimieren zu lassen.
Dort können Sie das Originalbild hochladen und erhalten eine optimierte Version. Oftmals lässt sich dadurch die Dateigröße eines Bildes um bis zu 70% verringern. Jedoch ist wichtig, dass das Bild nur so weit wie nötig komprimiert wird, da sonst die Qualität leidet. Zusätzlich kommt es auf den Verwendungszweck an. Denn Bilder im Fließtext müssen nicht so groß sein, wie beispielsweise Bilder in einer Galerie. Faustregel: Medien sollten nicht größer als 500kb sein.

Für Fotos ist das optimale Bildformat .jpg. Hingegen für Logos sollten Sie .png nutzen, da dabei Transparenz darstellbar ist.

Bilder in modernen Formaten bereitstellen

Hier handelt es sich um eine Ergänzung zum ersten Punkt. Die Fotos sollten idealerweise als .jpg hochgeladen werden. Es gibt inzwischen aber andere, moderne und speichersparende Bildformate die genau für die Anwendung im Internet entwickelt wurden.

Lädt die Website langsam, sollten auch alle nötigen Bilder in das .webp Format, das im Vergleich zu jpgs deutlich effizienter ist, konvertiert werden. Zum Glück gibt es hierfür eine Menge WordPress Plugins wie EWWW, die jedes hochgeladene Bild automatisch in das richtige Format konvertieren.

Programmcode optimieren

Längere Ladezeiten können auch durch unsauberen und unnötig großen Programmcode entstehen. Sogar Leerzeichen und Zeilenumbrüche spielen in der Masse eine große Rolle. Denn eine Website besteht, je nach Umfang, aus mehreren tausend Zeilen und das wirkt sich deutlich auf die Ladezeit aus. Wenn nur die unnötigen Leerzeichen, Kommentare, sowie Zeilenumbrüche und Formatierungen ohne Inhalt gelöscht werden, kann dies eine spürbare Verbesserung der Pagespeed bewirken.

Durch gängige Caching Plugins wie W3 Total Cache kann die Optimierung und Reduzierung (oft Minifizierung genannt) automatisch vorgenommen werden. Die Tools unterstützen Sie bei der Optimierung von JavaScript, HTML und natürlich CSS.

Lazy Loading einrichten

Bei vielen Websites muss nicht zwingend jedes Bild von Anfang an geladen werden werden. Oft reicht es, die Bilder die unmittelbar auf dem Bildschirm erscheinen zu laden. Den Rest der Bilder wird dann erst beim runterscrollen angezeigt und somit auch geladen. Das reduziert die Bounce Rate (Besucher, die die Website schnell verlassen) enorm. Lazy Load sorgt dafür, dass Website Besucher schneller den Inhalt der Website erfassen können, ohne darauf warten zu müssen, dass gerade nicht benötigte Bilder geladen werden.

Cache aktivieren und dadurch Ladezeit sparen

Bei jedem Seitenaufruf wird jedes Element der Website bei der Datenbank abgefragt. Dadurch verlängert sich die Ladezeit. Jedoch sorgt der Zwischenspeicher dafür, dass die Website schneller geladen wird. Der eingebaute Cache wird erst aktualisiert, wenn sich Inhalte ändern, beispielsweise durch einen neuen Blogartikel. Denn im Cache werden viele, zur Website gehörende, Daten gespeichert. Die Daten ändern sich nicht ständig und müssen somit nicht bei einem erneuten Besuch vom Webserver geladen werden. Das ist besonders nützlich für Nutzer, die mehrere Produkte anschauen oder mehrere Artikel lesen. Klassische kostenlose WordPress Tools sind hier auch wieder W3 Total Cache oder WP Rocket in der kostenpflichtigen Version.

Themes und Plugins deinstallieren, die nicht mehr benötigt werden

Es macht keinen Unterschied, ob Plugin oder Theme, von beidem sollte nur installiert sein, was Sie es tatsächlich benötigt. Auch wenn viele Plugins die Sicherheit und Funktionalität ihrer Website erhöhen, beeinflussen sie die Ladegeschwindigkeit massiv. Lädt Ihre Website also langsam, sollten Sie diesen Punkt auf jeden Fall berücksichtigen.

Website lädt langsam - kann ich das selber beheben?

In unserem Guide haben Sie viele Maßnahmen zur Verbesserung der Ladezeit kennengelernt. Viele der Maßnahmen setzen jedoch technische Kenntnisse und Zeit voraus. Sollte einer der beiden Aspekte eine Hürde darstellen, kann man die Optimierung auch einem automatischen Service oder dem Webdesigner / der Agentur ihres Vertrauens überlassen. Hier kommen dann natürlich gerne wir ins Spiel!

Der Unterschied zwischen Desktop und Mobil

Schon jetzt rufen deutlich mehr als die Hälfte Nutzer Websites über mobile Endgeräte auf. Die Tendenz steigt. Dabei sind die Ansprüche an die Textelemente, Bilder, Struktur und weiteren Website-Elemente sehr verschieden. Erfahren Sie hier mehr darüber in unserem Guide zum Thema: Responsive Webdesign.

Zusätzlich liegt an stationären Endgeräten oft eine gute Internetverbindung vor und der Nutzer kann die Websites deutlich schneller laden. Auf mobilen Endgeräte hingegen werden Websites oft unterwegs, und damit nicht bei höchster Bandbreite, aufgerufen. Die Website lädt langsam am Handy? Auf mobilen Geräten spielt die Ladegeschwindigkeit der Website also eine noch größere Rolle. Durch das kleine Display sind die Ansprüche an die Bildqualität zudem geringer. Zusätzlich haben Bilder, aufgrund des Bildschirmformate, auf mobilen Geräten eine andere Auflösung. Daher ergibt es Sinn, eine responsive Website zu entwickeln.

Welche Vorteile ergeben sich aus einer performanten Website?

Je schneller und reaktiver Ihre Website, desto positiver das Nutzererlebnis auf Ihrer Seite. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Conversion-Rate und SEO-Rankings aus. Deswegen gibt es eine Menge Gründe, warum Sie sich um die Ladegeschwindigkeit ihrer Website kümmern sollten:

Positive User Experience:
Knapp die Hälfte der Internetnutzer erwartet, dass eine Website innerhalb von zwei Sekunden lädt. 40% der Besucher springen ab, wenn das Laden mehr als drei Sekunden dauert. Deswegen gilt der Leitsatz: je kürzer die Ladezeit, desto höher die Verweildauer der Nutzer. Zusätzlich sinkt dann auch die Absprungrate. Eine schlechte Performance kann Nutzer sogar abschrecken.
SEO-Ratingfaktor:
Für Suchmaschinen ist eine positive User Experience durch den gestiegenen Umfang an Inhalten ein sehr wichtiger Rankingfaktor. Denn sie hilft, die Qualität einer Website zu bestimmen. Deshalb wurde die Ladezeit (die Core Web Vitals) auch zu einem Google maßgebenden Rankingfaktor erhoben.
Conversion-Rate-Optimierung:
Verzögert sich das Laden einer URL, um eine Sekunde, so kann die Conversion um bis zu sieben Prozent sinken. Somit ist eine langsame Website ein echter Umsatzkiller.

Zusammenfassung - Website lädt langsam

  • Ladegeschwindigkeit bezeichnet den Zeitraum zwischen dem Aufruf und der komplett geladenen Website im Browser.
  • Es gibt viele Gründe dafür, beispielsweise am Server, zu großen Bildern, sowie Skripte und Plugins.
  • Eine Website sollte weniger als zwei Sekunden laden müssen. Allgemein gilt, je kürzer die Ladezeit, desto besser.
  • Um die Ladezeit zu optimieren, können Sie die Bilder komprimieren und in modernen Formaten bereitstellen, den Programmcode optimieren, Lazy Load einrichten, sowie Cache aktivieren und keine Themes und Plugins installieren, die nicht mehr benötigt werden.
  • Eine hohe Pagespeed wirkt sich positiv auf die User Experience, das Ranking in den Suchmaschinen und die Conversion-Rate aus. Ladegeschwindigkeit ist also unmittelbar umsatzwirksam
  • Kostenlose GoTo Lösung für WordPress: W3 Total Cache
  • Kostenpflichtige Premium Lösung: WP Rocket

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